Junior Management School


Fit fürs Leben

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Was die OUTBOX-Gespräche nur anreißen können, wird im Programm und in den Lehrinhalten der Junior Management School ("jMS") erweitert und vertieft: Die jMS ist eine Bildungsinitiative der Wirtschaft für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und versteht sich als Brücke zwischen Schule und Wirtschaft. Sie vermittelt in Theorie und Praxis u. a. Themen wie Projektmanagement, Gesprächsführung, Bedeutung neuer Technologien und weitere Fähigkeiten, die unter dem Fachbegriff "Softskills" zusammengefasst werden. Die jMS wird in bedeutendem Maße von industriellen Sponsoren unterstützt.

"... Management School"

Der Name könnte auf den ersten Blick Skepsis auslösen. "Sollen hier unsere Kinder zu stromlinienförmigen, industrietauglichen Yuppies getrimmt werden?" mag man sich vielleicht fragen.

Eher das Gegenteil ist der Fall! Ziel ist nicht das Vollpumpen mit rein fachlichem Wissen, um die "abrufbare" Leistung zu steigern. Sicherlich werden Kenntnisse zu verschiedenen Themen vermittelt, die angesichts heutiger Berufsanforderungen immer wichtiger werden und die über die Angebote eines Gymnasiums weit hinaus gehen. Eines der wesentlichen pädagogischen Ziele ist jedoch, das Erkennen der eigenen Neigungen, Stärken und Schwächen zu fördern und anhand von Fallbeispielen und Praxis deren Umsetzung durch Kommunikation und im Team zu lernen und zu üben. Steigerung des Selbstvertrauens durch positive Erfahrungen.

Die jMS vermittelt ihren Lehrplan in jugendgerechter Form und befähigt Teilnehmer, sich selbst zu managen (um diesen Begriff wieder aufzugreifen). Die eigene Kreativität anzuwenden und lustvolles Lernen unter Gleichgesinnten zu erleben sind die Schlagworte, die vielleicht am Besten umschreiben, was sich hier tut.

Gleichwohl kann die Vorlage des Abschlusszeugnisses der jMS bei der Bewerbung an der Uni und für eine berufliche Position hilfreich sein, sich von der Masse der Mitbewerber abzuheben!

Das jMS-Programm wird bisher nur an den Standorten Düsseldorf und Leverkusen und als jMS Camp auch in Hessen angeboten. Der FF/Gi/Gy ist davon überzeugt, dass das Konzept der jMS für Jugendliche eine große Chance darstellt, die persönlichen Aufgaben der Zukunft besser zu meistern. Daher wollen wir versuchen, zusammen mit weiteren Gymnasien auch einen Standort München aufzubauen helfen. Vorausgesetzt, das Interesse bei den beteiligten Schulen, Eltern, Sponsoren und vor allem Schülerinnen und Schülern ist ausreichend groß.

Der Info-Abend am 1.02.11

Am 1.02.11 veranstalten wir wie in den letzten drei Jahren den vierten Informationsabend mit dem Leiter der Junior Management School, Herr Alexander Zimmer, um das Projekt weiter bei uns bekannt zu machen. Herr Zimmer wird wieder Idee und Konzept der jMS präsentieren, die seit nunmehr 12 Jahren existiert.

Die Ziele aus der Sicht der jMS

- eine verbreiterte Qualifikation für den Einstieg in das Berufsleben zu schaffen
- dadurch selbstbewusster in den Beruf zu starten
- vor seiner Entscheidung überzeugt sein

Zum Einstieg ist nicht unbedingt der Notendurchschnitt das ausschlaggebende Kriterium, vielmehr sind glaubhafte Eigenmotivation, Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit unverzichtbare Eigenschaften für die Teilnahme.

Die Dozenten kommen alle aus der beruflichen Praxis, sind selber noch aktiv, allerdings die meisten ohne pädagogische Vorbildung, dafür aber kompetent in ihrem Fach.

Der didaktische Ansatz besteht aus 3 Kernelementen:

1. Sinn  2. Herausforderungen  3. Unterhaltung 
- Praxisnutzen
- Aha-Erlebnisse
- Neue Erkenntnisse
- Transfer
- Interaktivität
- Konzentration
- Beteiligung
- Wettbewerb
- Anekdoten
- Praxis
- Erfolgs-/
  Mißerfolgserlebnisse

Abgestimmte Module, Fallstudien und „echte“ Projekte vermitteln Berufspraxis in:

 Wirtschaftswissenschaften   SoftSkills   Zukunftstechnologien   Projektmanagement 

und bereiten allesamt NICHT auf einen bestimmten Beruf vor, sondern vermitteln Wissen, das in vielen Berufen und einer evtl. Selbständigkeit benötigt und genutzt werden kann.

Das Themenangebot wird immer wieder angepasst. Module, die nicht so nachgefragt wurden, wurden herausgenommen und neue wie z.B. Vertrieb/Akquisition, interkulturelles Management, Gesprächsführung/Verhandeln und Agrikultur kamen hinzu.

Die Abschlussprüfungen sind zu 50% reale Projektarbeit und 50% Präsentation eines erarbeiteten Projekts und werden unter Aufsicht bzw. Mitwirkung der örtlichen IHK durchgeführt. Die IHK überprüft, ob die Prüfungen inhaltlich ordnungsgemäß ablaufen. Die Projekte sind zum Teil tatsächlich realisiert wie z. B. beim Nahverkehsrverbund WupSi, Stadtsparkasse Düsseldorf und der Gründung einer kleinen Eventagentur.

Als Unterrichtsform kann zwischen 2 Varianten gewählt werden:
24 Monate jeden 2. Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr (97,50 € pro Monat) oder
12 Monate jeweils Blockunterricht (Camp) in den Ferien, an langen Wochenenden usw. (208,- € pro Monat inklusive Unterkunft und Verpflegung)
zusätzlich im eCampus (Internet) auf einer Online-Plattform (als sogenanntes e-Learning).
Hier präsentieren sich auch die beteiligten Firmen, die üblicherweise ungefähr dieser Hälfte der Kosten tragen.

Die CAMP-Variante ist nach bisherigen Erfahrungen aber nicht für alle Teilnehmer geeignet.

Nach Darlegung von Herrn Zimmer machen Schulen mit, wenn sie
- ihr Angebot im Bereich Wirtschaft und Berufsvorbereitung erweitern
- zusätzliche Orientierung und Qualifizierung unterstützen
- sich selber öffentlichkeitswirksam(er) darstellen
- den eigenen Standort mit praxisorientierter Berufsvorbereitung präsentieren
- und attraktiver für die Schüler sein wollen.

Schüler machen mit weil
- die eigene Berufswahl schwer fällt
- sie sich besser für Studium oder Berufsleben qualifizieren möchten
- persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen verbessern wollen
- hier erleben, dass Arbeit auch Spaß machen kann
- sie hier interessante Menschen kennen lernen.

Firmen machen mit weil
- sie hier Kontakt zu praxisnah ausgebildetem Nachwuchs erhalten
- bei der Personalauswahl auf besser vorbereitete Personen zugreifen
- stark und positiv motivierte Mitarbeiter vorfinden können.

jMS hat ein breit gefächertes Angebot von Firmen aus den verschiedensten Branchen und Unternehmensgrößen, die sich durch teilweise Übernahme der Kosten an dem Projekt beteiligen. Die meisten Firmen, die sich hier teilweise beachtlich engagieren, erkennen inzwischen den Wert einer solchen Zusatzausbildung. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist die anfängliche Skepsis längst verschwunden.

Die Gesamtkosten pro Schüler betragen ca. 2.400,- €, abhängig von der Anzahl der Kurse und Dozenten. Hier wird der Anteil der beteiligten Firmen verrechnet und den Rest muß jeder selber aufbringen. Diese Verbindlichkeit ist afrgund der Beobachtungen der jMS ein wesentlicher Faktor dafür, dass der Kurs von den Teilnehmern bis zum Ende durchgezogen wird. Zwei Beispiele aus der Praxis, wo der Gesamtbetrag gesponsert wurde, haben gezeigt, dass die jMS ohne Begründung abgebrochen wurde.

Die Erwartungen an die Schule sind:
- Unterstützung des Projekts ("dahinter stehen")
- Info-Veranstaltung für Schüler und Eltern ermöglichen und durchführen
- Ansprechpartner benennen
- individuelle Absprachen zwischen jMS und Schule
- Genehmigung als Partnerschule auf der jMS-Internetseite präsentiert zu werden.

So soll es weiter gehen

* Wir wollen weitere Schulen im GiGy-Umfeld für die Teilnahme gewinnen.
* Wir wollen weitere Partnerfirmen finden.
* Wir wollen die "Werbung" in den beteiligten Schulen bei Schülern und Eltern für die jMS intensivieren.

Das Gisela-Gymnasium ist sein 2008 Partnerschule der Junion Management School.


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